Schulberg Burgkunstadt

3. Preis, Burgkunstadt 2018

Burgkunstadt liegt malerisch eingebettet im Landschaftsraum des Oberpfälzisch-Obermainischen Hügellandes und wird durch ein bewegtes Relief und die breite Mainaue stadt- und landschaftsräumlich geprägt.

Ziel des städtebaulich-freiraumplanerischen Konzeptes ist eine städtebauliche Neuordnung des Ensembles, die dem gegenwärtigen und zukünftigen Nutzungsbedarf entspricht. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung einer Terrassenlandschaft mit vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche und die Qualifizierung von öffentlichen Freiräumen hoher Aufenthaltsqualität sowie die Anbindung der ‘Schulbergterrassen’ an die Ober- und Unterstadt und die angrenzenden Wohnquartiere.

Die vorhandene Topographie des Schulberges wird durch maßvolle Eingriffe und Modellierungen zu einer vielfältig nutzbaren Terrassenlandschaft entwickelt. Zwischen der am höchsten gelegenen ‘Schulterrasse’ und der großen zentralen ‘Spielterrasse’ vermittelt ein Hang, der auf zwei Ebenen von Kindergarten und Krippe genutzt werden kann und in einem öffentlichen ‘Abenteuerspielplatz’ am Fuß des Hanges mündet. Eine Riesenrutsche, eine Seilbahn und Klettermöglichkeiten machen die Topographie des ‘Spielhanges’ erlebbar.

Die nach Abriss der Stadthalle freiwerdende Fläche an der östlichen Hangkante des Schulberges wird zum neuen ‘Schulbergbalkon’ entwickelt, von dem aus sich schöne Ausblicke über die Schulbergterrassen bis ins Maintal eröffnen. Ein kleiner ‘Jugendpark’ lädt hier die jugendlichen Burgkunstädter zum Skaten und Parcours ein. Die unterhalb des Balkons liegende ‘Sportterrasse’ macht mit 100 Meter-Bahn, Weitsprunggrube und Boulderwänden weitere Sport- und Spielangebote.

Ort
Burgkunstadt, Bayern
Ausloberin
Stadt Burgkunstadt
Verfahren
Städtebaulicher Realisierungswettbewerb als Einladungswettbewerb im kooperativen Verfahren nach RPW 2013
Partner
dd1 architekten